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Korsika – intensiv und genussvoll
Die «Insel der Schönheit» birgt zahlreiche Leckerbissen für alle Sinne.
Wer Asterix kennt, weiss, dass von Korsika ein betörender Duft ausgeht.
Ein subtiles Parfum mit Nuancen von Thymian, Rosmarin und Lavendel, von
Beifuss, der Feigen-, Mandel- und Kastanienbäume, das die Einheimischen
wahrnehmen, bevor sie ihre Heimat sehen. Wer Asterix und seinen
korsischen Freund Osolemirnix kennt, weiss auch, dass Korsika Käse
hervorbringt, dessen Geruch kleine Hunde in Ohnmacht fallen und Schiffe
explodieren lässt. Und wer Korsika einmal besucht hat, findet die
Bestätigung, dass die Asterix-Väter René Goscinny und Albert Uderzo
wussten, was sie tun – und von der «Insel der Schönheit» wohl ebenso
verzaubert waren wie jeder andere Besucher.
Respekt für die Natur
Korsika ist ein Naturjuwel im Mittelmeer. Kastanienwälder, herb
duftende Macchia, unergründliche Bergseen, altehrwürdige
Schwarzkiefern, zum Bade einladende Becken in quirligen Flüssen, von
der Brise gestreichelte Almen, kristallklare Meeresbuchten – die
korsische Natur ist in ihrer üppigen Vielfalt schlicht unvergleichlich.
Kommt hinzu, dass auf Korsika nur knapp 300000 Menschen leben, es keine
Industrie gibt, die diesen Namen verdient und damit auch keinen
Industrieabfall, und Beton an den meisten Orten sowieso verpönt ist.
Dieser Inselreichtum bringt Naturprodukte erster Güte hervor, welche
die Korsen mit Respekt für den Rhythmus der Jahreszeiten zu
hochwertigen Spezialitäten verarbeiten.
Korsika geschmacklich erleben
Eine ideale Möglichkeit, der traditionellen korsischen Küche, und damit
auch ein Stück weit der korsischen Seele, auf den Grund zu gehen,
bieten die «Routen der authentischen Sinne» («Routes des sens
authentiques» oder «Strade di i Sensi»), welche das korsische
Fremdenverkehrsamt gemeinsam mit Bauern und Produzenten ausgearbeitet
hat. Zehn solcher Routen gibt es mittlerweile, jede einer Region und
ihren typischen Produkten gewidmet. Wer einer oder mehreren folgt,
sieht freilebende Schweine, trifft Menschen, die deftige oder delikate
Fleisch- und Wurstspezialitäten herstellen, riecht die Clementinen an
den Bäumen und nascht von der fruchtigen Konfitüre, sieht wie die
«Königin der korsischen Küche», die Kastanie verarbeitet wird, kostet
duftende Pulenta (eine Art Polenta aus Kastanienmehl) und entspannt im
Schatten eines Kastanienbaumes mit einem kühlen Pietra, dem lokalen,
mit Kastanienmehl gefertigen Bier.
Korsischer Wein
Doch gibt es auf Korsika nicht nur Bier zu trinken: Die korsischen
Rebberge bringen erstklassige Weine hervor, darunter nicht weniger als
neun mit dem AOC-Zertifikat ausgezeichnete. Wer der Weinkultur Korsikas
auf die Spur kommen möchte, hat in den Sommerferien eine ideale
Gelegenheit dazu. Am ersten Juli-Wochenende treffen sich jeweils die
Winzer Korsikas im Dorf Luri zum Fest «A Fiera di u Vinu». Sie bieten
ihre Weine zum Degustieren an, die besten werden prämiert, dazu gibt es
typische Produkte und regionale Spezialitäten zu probieren und zu
kaufen. Wer am ersten Juli-Wochenende nicht auf der Insel sein kann,
erfährt im Museum «A Memoria di u Vinu», das in den Sommermonaten
geöffnet ist, mehr über die Weinregion Korsika.
∞ Französisches Verkehrsbüro: Telefon 044 217 46 00, E-Mail info.ch@franceguide.com, Internet www.franceguide.com.

