05.09.2010
Eine Publikation der Primus Verlag AG
 
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Korsika – intensiv und genussvoll

Die «Insel der Schönheit» birgt zahlreiche Leckerbissen für alle Sinne.

Wer Asterix kennt, weiss, dass von Korsika ein betörender Duft ausgeht. Ein subtiles Parfum mit Nuancen von Thymian, Rosmarin und Lavendel, von Beifuss, der Feigen-, Mandel- und Kastanienbäume, das die Einheimischen wahrnehmen, bevor sie ihre Heimat sehen. Wer Asterix und seinen korsischen Freund Osolemirnix kennt, weiss auch, dass Korsika Käse hervorbringt, dessen Geruch kleine Hunde in Ohnmacht fallen und Schiffe explodieren lässt. Und wer Korsika einmal besucht hat, findet die Bestätigung, dass die Asterix-Väter René Goscinny und Albert Uderzo wussten, was sie tun – und von der «Insel der Schönheit» wohl ebenso verzaubert waren wie jeder andere Besucher.

Respekt für die Natur
Korsika ist ein Naturjuwel im Mittelmeer. Kastanienwälder, herb duftende Macchia, unergründliche Bergseen, altehrwürdige Schwarzkiefern, zum Bade einladende Becken in quirligen Flüssen, von der Brise gestreichelte Almen, kristallklare Meeresbuchten – die korsische Natur ist in ihrer üppigen Vielfalt schlicht unvergleichlich. Kommt hinzu, dass auf Korsika nur knapp 300000 Menschen leben, es keine Industrie gibt, die diesen Namen verdient und damit auch keinen Industrieabfall, und Beton an den meisten Orten sowieso verpönt ist.
Dieser Inselreichtum bringt Naturprodukte erster Güte hervor, welche die Korsen mit Respekt für den Rhythmus der Jahreszeiten zu hochwertigen Spezialitäten verarbeiten.

Korsika geschmacklich erleben
Eine ideale Möglichkeit, der traditionellen korsischen Küche, und damit auch ein Stück weit der korsischen Seele, auf den Grund zu gehen, bieten die «Routen der authentischen Sinne» («Routes des sens authentiques» oder «Strade di i Sensi»), welche das korsische Fremdenverkehrsamt gemeinsam mit Bauern und Produzenten ausgearbeitet hat. Zehn solcher Routen gibt es mittlerweile, jede einer Region und ihren typischen Produkten gewidmet. Wer einer oder mehreren folgt, sieht freilebende Schweine, trifft Menschen, die deftige oder delikate Fleisch- und Wurstspezialitäten herstellen, riecht die Clementinen an den Bäumen und nascht von der fruchtigen Konfitüre, sieht wie die «Königin der korsischen Küche», die Kastanie verarbeitet wird, kostet duftende Pulenta (eine Art Polenta aus Kastanienmehl) und entspannt im Schatten eines Kastanienbaumes mit einem kühlen Pietra, dem lokalen, mit Kastanienmehl gefertigen Bier.

Korsischer Wein
Doch gibt es auf Korsika nicht nur Bier zu trinken: Die korsischen Rebberge bringen erstklassige Weine hervor, darunter nicht weniger als neun mit dem AOC-Zertifikat ausgezeichnete. Wer der Weinkultur Korsikas auf die Spur kommen möchte, hat in den Sommerferien eine ideale Gelegenheit dazu. Am ersten Juli-Wochenende treffen sich jeweils die Winzer Korsikas im Dorf Luri zum Fest «A Fiera di u Vinu». Sie bieten ihre Weine zum Degustieren an, die besten werden prämiert, dazu gibt es typische Produkte und regionale Spezialitäten zu probieren und zu kaufen. Wer am ersten Juli-Wochenende nicht auf der Insel sein kann, erfährt im Museum «A Memoria di u Vinu», das in den Sommermonaten geöffnet ist, mehr über die Weinregion Korsika.

∞  Französisches Verkehrsbüro: Telefon 044 217 46 00,  E-Mail info.ch@franceguide.com, Internet www.franceguide.com.

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