05.09.2010
Eine Publikation der Primus Verlag AG
 
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Einchecken kann man auch vom Strand aus

Vorbei sind die Zeiten, als man sich stundenlang am Check-in-Schalter anstellen musste. Neue Technologien erlauben ein bequemes Einchecken.

Im Check-in 1 des Flughafen Zürich suchen Economy-Passagiere vergeblich nach den traditionellen Check-in-Schaltern. Stattdessen finden sie rund 40 Automaten, mit denen sie einchecken, den Sitzplatz wählen, die Bordkarte und die Gepäcketiketten ausdrucken müssen. Anschliessend werden die Koffer an einem separaten Schalter abgegeben. Wer nur Handgepäck dabei hat, kann direkt durch die Passkontrolle.  «Unser primäres Ziel ist es nicht, mit den Quick Check-in-Automaten Kosten einzusparen, sondern, dass mehr Passagiere den Terminal nutzen können», sagt Thomas Benz, Marketingchef der Swiss. Gleichzeitig sollen Warteschlangen zu Spitzenzeiten vermieden werden. Es liege ausserdem im Trend, die Serviceabläufe im Kundensegment Economy weitgehend zu automatisieren. Business-Gästen steht in Zürich dagegen der rechte Teil der Halle 1 zur Verfügung, wo sie an traditionellen Schaltern einchecken können, während Swiss First Class- und Hon Circle-Kunden in der First Class Check-in Lounge der Swiss begrüsst werden. Senatoren und Star Gold- Kunden können dagegen dezidierte Check-in-Schalter im Business-Bereich nutzen.

Unterstützung am Service-Schalter
Economy-Kunden, die mit den Automaten nicht zurecht kommen, müssen übrigens nicht verzweifeln: sie können sich an einen Service-Schalter begeben und werden dann von einem Mitarbeiter beim Einchecken und Gepäck-Abgeben unterstützt. Laut Thomas Benz soll noch in diesem Jahr die Benutzungsoberfläche der Quick Check-in-Automaten ausgewechselt und benutzerfreundlicher gemacht werden.

23 Stunden vor Abflug einchecken
Wie fast alle grossen Airlines offeriert die Swiss auch ein online Check-in. «Der Vorteil ist, dass Passagiere, die zuhause über keinen Drucker verfügen, sich ihre Bordkarte direkt auf ihr Internet-fähiges Mobiltelefon schicken lassen können», sagt Thomas Benz. «Web Check-in ist eine sehr gute Alternative zum Quick Check-in-Automaten, denn sofern die Gäste mit Gepäck reisen, geben sie es einfach am dafür zuständigen Gepäckschalter ab.
Seit Dezember 2009 haben Swiss-Passagiere zudem die Möglichkeit, via Mobiltelefon einzuchecken – beispielsweise vom Hotel-Strand aus.
«Hierzu rufen Kunden direkt die mobile Website von Swiss auf oder verwenden alternativ unseren iPhone Launcher, den man kostenlos im AppStore herunter laden kann: Suchbegriff SWISS. Nach erfolgreicher Identifikation mit Hilfe der E-Ticket- oder Buchungsnummer kann der Passagier noch seinen gewählten Sitzplatz ändern oder seine Frequent Flyer-Informationen nachtragen, sofern diese bei der Buchung nicht bereits angegeben wurden. Für Flüge in die U.K. beispielsweise kann er auch seine Passinformationen nachtragen oder ändern. Am Ende des Prozesses hat er die Möglichkeit zu wählen, ob ihm die Bordkarte per Mail oder SMS geschickt werden soll», erklärt Thomas Benz.
Heute machen bereits rund 70 Prozent aller in Zürich abfliegenden Passagiere von «Off counter» Check-in-Möglichkeiten Gebrauch (Quick Check-in-Automaten, Web und mobiles Check-in können auch von Fluggästen ab Basel und Genf genutzt werden). Dabei ist das Web Check-in laut Thomas Benz am beliebtesten und wird noch reger genutzt, seit die Bording Card auf das Handy geladen werden kann.

Weitere Details im Internet unter www.swiss.com.
Informationen zu den «Off counter» Check-in Möglichkeiten anderer
Airlines findet man auf den Websites der jeweiligen Fluggesellschaften.

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