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Einchecken kann man auch vom Strand aus
Vorbei sind die Zeiten, als man sich stundenlang am Check-in-Schalter anstellen musste. Neue Technologien erlauben ein bequemes Einchecken.
Im Check-in 1 des Flughafen Zürich suchen Economy-Passagiere vergeblich
nach den traditionellen Check-in-Schaltern. Stattdessen finden sie rund
40 Automaten, mit denen sie einchecken, den Sitzplatz wählen, die
Bordkarte und die Gepäcketiketten ausdrucken müssen. Anschliessend
werden die Koffer an einem separaten Schalter abgegeben. Wer nur
Handgepäck dabei hat, kann direkt durch die Passkontrolle. «Unser
primäres Ziel ist es nicht, mit den Quick Check-in-Automaten Kosten
einzusparen, sondern, dass mehr Passagiere den Terminal nutzen können»,
sagt Thomas Benz, Marketingchef der Swiss. Gleichzeitig sollen
Warteschlangen zu Spitzenzeiten vermieden werden. Es liege ausserdem im
Trend, die Serviceabläufe im Kundensegment Economy weitgehend zu
automatisieren. Business-Gästen steht in Zürich dagegen der rechte Teil
der Halle 1 zur Verfügung, wo sie an traditionellen Schaltern
einchecken können, während Swiss First Class- und Hon Circle-Kunden in
der First Class Check-in Lounge der Swiss begrüsst werden. Senatoren
und Star Gold- Kunden können dagegen dezidierte Check-in-Schalter im
Business-Bereich nutzen.
Unterstützung am Service-Schalter
Economy-Kunden, die mit den Automaten nicht zurecht kommen, müssen
übrigens nicht verzweifeln: sie können sich an einen Service-Schalter
begeben und werden dann von einem Mitarbeiter beim Einchecken und
Gepäck-Abgeben unterstützt. Laut Thomas Benz soll noch in diesem Jahr
die Benutzungsoberfläche der Quick Check-in-Automaten ausgewechselt und
benutzerfreundlicher gemacht werden.
23 Stunden vor Abflug einchecken
Wie fast alle grossen Airlines offeriert die Swiss auch ein online
Check-in. «Der Vorteil ist, dass Passagiere, die zuhause über keinen
Drucker verfügen, sich ihre Bordkarte direkt auf ihr Internet-fähiges
Mobiltelefon schicken lassen können», sagt Thomas Benz. «Web Check-in
ist eine sehr gute Alternative zum Quick Check-in-Automaten, denn
sofern die Gäste mit Gepäck reisen, geben sie es einfach am dafür
zuständigen Gepäckschalter ab.
Seit Dezember 2009 haben Swiss-Passagiere zudem die Möglichkeit, via
Mobiltelefon einzuchecken – beispielsweise vom Hotel-Strand aus.
«Hierzu rufen Kunden direkt die mobile Website von Swiss auf oder
verwenden alternativ unseren iPhone Launcher, den man kostenlos im
AppStore herunter laden kann: Suchbegriff SWISS. Nach erfolgreicher
Identifikation mit Hilfe der E-Ticket- oder Buchungsnummer kann der
Passagier noch seinen gewählten Sitzplatz ändern oder seine Frequent
Flyer-Informationen nachtragen, sofern diese bei der Buchung nicht
bereits angegeben wurden. Für Flüge in die U.K. beispielsweise kann er
auch seine Passinformationen nachtragen oder ändern. Am Ende des
Prozesses hat er die Möglichkeit zu wählen, ob ihm die Bordkarte per
Mail oder SMS geschickt werden soll», erklärt Thomas Benz.
Heute machen bereits rund 70 Prozent aller in Zürich abfliegenden
Passagiere von «Off counter» Check-in-Möglichkeiten Gebrauch (Quick
Check-in-Automaten, Web und mobiles Check-in können auch von Fluggästen
ab Basel und Genf genutzt werden). Dabei ist das Web Check-in laut
Thomas Benz am beliebtesten und wird noch reger genutzt, seit die
Bording Card auf das Handy geladen werden kann.
Weitere Details im Internet unter www.swiss.com.
Informationen zu den «Off counter» Check-in Möglichkeiten anderer
Airlines findet man auf den Websites der jeweiligen Fluggesellschaften.

